The Rise And Fall And Rise Of…

SWEET PAIN

 

Machen wir es kurz!

 

Ja, es gab die Band schon in den späten 80igern.

Und es gibt mit „...First Take And Done“ auch ein skurriles Zeitdokument auf stilechtem Vinyl.

 

Aber wenn man ehrlich ist, startet die Zeitrechnung von SWEET PAIN

erst 1996.

 

Da tun sich die beiden Gründungsgitarristen Michael Neubauer und Steven Hänisch mit Frank Hartmann (Vocals), Markus Engling (Bass) und Andreas Setter (Drums) zusammen um dem zu fröhnen, was gemeinhin als die australische Schule des bluesgetränkten Hardrocks gilt. Basischer, ehrlicher und gradliniger „High Energy Rock“ mit rauen Vocals, die in den Refrains den herben Charme der Westkurve atmen.

 

Die Band ist hungrig und beginnt sofort live zu spielen. Die ersten

eigenen Songs sind im Gepäck und finden schnell ihr Publikum.

Vom kleinsten Club bis zum fertigsten Jugendzentrum – keine Bühne

ist sicher vor der Heimsuchung des Schmerzes. Schon bald ist die Band in aller Munde und baut ihre Position unbarmherzig aus.

 

Zwangsläufig wird im selben Jahr das weltbeste Debüt mit dem Titel „Sick And Thirsty – The Very Best Of SWEET PAIN“ unter der Regie von Andreas Fach (Viva) eingehämmert. Die Mischung aus Stevies kompetenten Songwriting und Frankys selbstironischen Lyrics und Lines funktioniert brutal.

 

Schon bald teilt die Band die Bühne mit Hochkarätern wie Victory und Extrabreit, spielt die größten Clubs der Region und gewinnt beim

Local Heroes Wettbewerb von FFN den Zuschauerpreis. Höhepunkt ist das Tom Cörry Festival „Rock am See“ wo die Band vor 5.000 Besuchern radikal abräumt.

 

Es folgen diverse Beiträge zu Samplern und massiv positive Kritiken

in der einschlägigen Rockpresse. Die Band ist happy und beginnt unmittelbar mit den Arbeiten am Nachfolgeralbum.

 

 

Denn es ist an der Zeit die Gunst der Stunde zu nutzen. Nur wenige Monate nach dem Debüt erscheint mit „If Licks Could Kill“ der logische

„Zweitschlag“ im Jahre 1997. Bandklassiker wie „Louder Than Laut“,

„Dump Your Load“ oder das epische „The River“ erfreuen das Herz des qualitätsbewussten Rockers der späten 90iger Jahre. Das Songwriting ist noch kompakter, die Band ist hörbar deutlich zusammengewachsen.

 

Die Presse reagiert wieder mit guten bis sehr guten Reviews.

Die Zeichen stehen auf Sturm....

 

Weltherrschaft?

 

Doch dann der Schock. Stevie erkrankt an einer Quecksilbervergiftung, die es ihm auf unbestimmte Zeit unmöglich macht Musik zu spielen.

Gebuchte Gigs werden zwar mit einem Ersatzgitarristen gespielt, doch

das Vakuum welches der Hauptsongwriter hinterlässt ist nicht zu füllen.

Die Band ergeht sich in Richtungsstreits und zerbricht folgerichtig zum Ende des 20. Jahrhunderts.

 

Schnüff....

 

Doch unverhofft kommt oft... und manchmal auch mit Verspätung.

 

Unwesentliche 14 Jahre später ereilt Sänger Franky der Anruf von Stevie, der quietschvergnügt folgendes kundtut. Er hätte da „so ein paar Sachen geschrieben, halt so SWEET PAIN Stoff... wollen wir nicht mal... einfach mal probieren... knallt ohne Ende, Alter.“

 

Und ob der Sänger wollte. Denn die neuen Songs sind ein verdammtes Album voller klassischer Old School Heldentaten, die 2015 mit dem Titel „Thieves Of Rock“ das Licht der trüben Rockclubs erblicken. Unterstützt wird das kongeniale Duo dabei von der besten Besetzung (mit fliegendem Gitarristen Wechsel durchwachsen), welche die Band jemals ihr Eigen nennen konnte. Dr. Rock verlässt die Band 2013 nach nur drei eingespielten Songs im Studio. Gefolgt von Open Chord, der zwar das Album einspielt aber nach nur einem Gig die Band verlässt. Seit September 2015 schlägt Rob die Rhythmus Gitarre.

 

Im Februar 2016 startet die Videoproduktion zu 10.000 Devils und (We're Gonna) Fight mit Perspektive.31!!!

 

Franky – Vox

Stevie – Lead Axt

Rob - Rhythm Axt

Matjes – Böser Bass

Chris – Hau den Lucas

 

Worte sind Schall und Rauch?

Papier ist geduldig?

 

Überzeug Dich selbst. Demnächst wieder auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

 

SWEET PAIN - Sick And Thirsty The Very Best Of... (1996)
SWEET PAIN - Sick And Thirsty The Very Best Of... (1996)
SWEET PAIN - If Licks Could Kill (1997)
SWEET PAIN - If Licks Could Kill (1997)
SWEET PAIN - Cool Down (1997)
SWEET PAIN - Cool Down (1997)